Aktuelles

Weihnachtsgrüße 2020

„Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.“
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Dalai Lama

 

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und euch allen und euren Familien alles Gute für die bevorstehende Weihnachtszeit,

viel Gesundheit und Glück sowie einen fröhlichen Rutsch in ein hoffentlich erfreuliches 2021.

Unser aller Weihnachten wird aufgrund dieses heimtückischen Virus anders aussehen als in den vergangenen Jahren,

aber wir werden das Beste daraus machen, davon sind wir überzeugt.

In jedem Fall wird die vor uns liegende Zeit durch deutlich mehr Muße gekennzeichnet sein als früher –

und das ist doch auch schon mal etwas, auch wenn diese zwangsverordnet ist.

 

 

Über die Aktivitäten unseres Kreises im zu Ende gehenden 2020 haben wir kürzlich bei unserer Mitgliederversammlung ausführlich informiert.

Inzwischen sind wir nicht untätig gewesen: Wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten kleine Beiträge zu leisten, damit das Raphaelshaus die Pandemie unbeschadet übersteht.

Dazu greifen wir wie gewöhnlich auf die bestehenden Netzwerke zurück, was sich bewährt hat.

Am meisten vermissen wir den persönlichen Kontakt mit Ihnen und euch sowie mit der Leitungscrew des Raphaelshauses,

den wir im kommenden Jahr hoffentlich wieder intensiver pflegen können.

 

Darauf freuen wir uns sehr!

 

Nochmals alles Gute und auf bald!

 

Ihre/eure

 

Ekkehard Seegers                                 Chris Stoffels                                Herbert Krosch

 

 

 

 


Know-How & Netzwerke

Jugendhilfezentren wie das Raphaelshaus leisten wichtige Arbeit für die Gesellschaft, haben aber zum Teil keine ausreichende Lobby. Hier setzt der 2014 gegründete „Freundeskreis Raphaelshaus e.V.“ an. 

 

Wir sind überzeugte „Fans“ des Raphaelshauses, Freunde eben. Mit unserem Knowhow und unseren Netzwerken wollen wir die Einrichtung ideell fördern und unterstützen. Eines unserer Ziele ist, die Kontakte zwischen dem Raphaelshaus und der Nachbarschaft im weitesten Sinne zu vertiefen. Daher führen wir Gespräche mit Bürgern sowie mit politischen und gesellschaftlichen Multiplikatoren über die Arbeit der Einrichtung. 

 

Unser Engagement umfasst zudem auch ganz konkrete Maßnahmen: So haben wir mit der Leitungscrew des Hauses ein professionelles Medientraining veranstaltet, haben gemeinsam mit der Sparkasse Neuss ein Taschengeldtraining für Jugendliche organisiert und beteiligen uns an Kulturveranstaltungen der Einrichtung, um nur einige Beispiele zu nennen. 

 

In diesem Sinne freuen wir uns darauf, die Arbeit des Raphaelshauses auch in Zukunft zu begleiten und im Rahmen unserer Möglichkeiten aktiv zu unterstützen, wie Freunde eben. 

Gründung des Freundeskreises Raphaelshaus

Im Jahr 2014 sah sich das Jugendhilfezentrum Raphaelshaus plötzlich mit negativen Schlagzeilen konfrontiert.

Ein einzelner Erzieher hatte klar die Grenzen seiner beruflichen Aufgabe überschritten und war mit einigen Jugendlichen im Düsseldorfer Rotlicht-Milieu unterwegs gewesen. Dabei handelte sich es um jugendliche Straftäter, die im Rahmen eines Modellprojekts in der offenen Erziehungshilfe anstatt im geschlossenen Strafvollzug untergebracht waren.

Es entbrannte eine politische Debatte, das Düsseldorfer Justizministerium brach den Modellversuch ab, die Einrichtung geriet in die Schusslinie von weiten Teilen der Presse und der Politik.

Das wollten einige Dormagener Bürger nicht akzeptieren. Ihr Initiator, Journalist und Schriftsteller Chris Stoffels: „Wir wollen deutlich machen, dass hier ein einzelner Mitarbeiter gegen seine Pflichten verstoßen hat, dass aber abgesehen davon für etwa 240 Kinder und Jugendliche wertvolle Hilfe geleistet wird, um sie auf ein verantwortungsvolles und erfüllendes Leben vorzubereiten.“

Auch die circa 240 Mitarbeiter fühlten sich in ihrer Arbeit abgewertet. So sollte und wollte der Freundeskreis der Leitung des Hauses und den Mitarbeitern den Rücken stärken, über die Ziele und Methoden der Erziehungsarbeit des Hauses informieren und gleichzeitig flankierend unterstützen, ohne in die direkte Erziehungsarbeit einzugreifen.

Beispiele: Politikerbesuche im Landtag, Workshop Krisenkommunikation, Sponsoring eines Konzertes. Die Idee fruchtete, insbesondere persönliche Freunde des Hauses wurden Mitglieder. Der Verein wurde im Amtsgericht Neuss eingetragen, die Gemeinnützigkeit bestätigt, Chris Stoffels erster Vorsitzender.