Auch in Corona-Zeiten Aktiv

Verehrte Leser unserer Freundeskreis „News“,

liebe Mitglieder des Freundeskreises,

 

da der persönliche Kontakt z.Zt. auf null gefahren wurde, möchten wir euch und Ihnen eine kurze Information über unsere aktuellen Aktivitäten geben:

 

Wir haben uns im Vorstand am 08. Mai zu einer Telefonkonferenz getroffen und hier einige Überlegungen und Entscheidungen für den Rest des Jahres 2020 und schon für 2021 abgesprochen.

 

Ekki Seegers hat in den zurück liegenden Wochen verstärkt mit Schreiben an die Medien auf die Problematik der Jugendhilfeeinrichtungen speziell in der derzeitigen Corona-Krise hingewiesen und gemeinsam mit Marco Gillrath Briefe an lokale und regionale Politiker aufgesetzt, um sie für Corona-bedingte Probleme in der Jugendhilfe zu sensibilisieren.

 

Marco Gillrath gab dem Vorstand einen Überblick (wie schon im Osterbrief beschrieben), welche Kraftanstrengung es momentan bei allen Beteiligten des Raphaelshauses bedarf, mit den Jugendlichen den Tagesablauf zu bewältigen.

 

Wir möchten die ausgefallene Mitgliederversammlung eventuell im Herbst nachholen. Wann und wo dies der Fall sein wird, werden wir allen Beteiligten frühzeitig mitteilen.

 

Die am 08.05.2020 geplante Bunkereröffnung (wurde ebenfalls wegen der Corona-Krise abgesagt) wird möglicherweise erst in 2021 stattfinden können. Hier hat der Freundeskreis finanzielle und personelle Unterstützung zugesagt.

 

Da sich die Gegebenheiten wöchentlich ändern, wird sich der Vorstand im Juni erneut zu einer Telefonkonferenz treffen.

 

Wir hoffen, euch und Ihnen damit einen kleinen Überblick gegeben zu haben.

 

Schöne Grüße und bleiben Sie gesund.

 

Der Vorstand

Das Raphaelshaus in Zeiten der Corona-Krise

Geht nicht, gibt´s nicht!

Das Raphaelshaus Dormagen arbeitet unter veränderten Bedingungen:

 

Dienstagmorgen, 07:50 Uhr, gespenstische Ruhe auf dem Gelände des Raphaelshauses. Zu dieser Zeit ertönt normalerweise der Schulgong das erste Mal und eine große Schar Kinder und Jugendlicher würde mehr oder weniger fröhlich auf dem Weg von ihren Wohngruppen oder den Schülerbussen zum Schulgebäude strömen. Die Lehrkräfte der Raphaelschule würden die Schülerinnen und Schüler jetzt auf dem Schulhof in Empfang nehmen und wenige Minuten später mit dem Unterricht in den Klassen beginnen. Doch statt Kinderstimmen und Schulklingel hört man nun munteres Vogelgezwitscher und das Flattern der Fahnen im Wind.

 

Das Raphaelshaus Dormagen ist eine Jugendhilfeeinrichtung mit angegliederter Förderschule. Auf dem Stammgelände sind elf stationäre Wohngruppen, drei Tagesgruppen sowie eine Verselbstständigungsgruppe für ältere Jugendliche beheimatet. Hinzukommen Außenwohngruppen in Dormagen, Neuss und Köln. Insgesamt werden ca. 240 Betreuungsplätze in der Einrichtung zur Verfügung gestellt. Viele Kinder und Jugendliche der Einrichtung werden an der angegliederten Förderschule unterrichtet, die übrigen besuchen externe Schulen oder Ausbildungsbetriebe. Das Raphaelshaus beschäftigt dabei ca. 240 Mitarbeitende in den Wohngruppen, der Verwaltung, der Schule, der Hauswirtschaft, im handwerklichen Bereich sowie in den gruppenübergreifenden Diensten. Soweit, so normal im Alltag. Aber was ist, wenn eine Pandemie um sich greift?

 

10:00 Uhr in einer Jungengruppe auf dem Stammgelände. Marcel sitzt in seinem Zimmer und brütet nachdenklich über seinen Rechenaufgaben. Hinter ihm steht sein Pädagoge, der ihm hilft, die Aufgaben zu bewältigen. Von seiner Klassenlehrerin hat Marcel ein umfangreiches Lernpaket bekommen, welches er nun in Tagesaufgaben bearbeitet. Marcel ist Grundschüler und wiederholt Unterrichtsstoff aus dem Schulalltag, damit er den Anschluss nicht verliert. Unterstützt wird er dabei von seinen pädagogischen Fachkräften, die sich in die Rolle der Lernbegleiter*innen erst einmal hineinfinden müssen. Eine Lehrerin der Raphaelschule ist ebenfalls vormittags in der Gruppe, um Marcel und seinen 8 Gruppenkameraden beim Lernen zu helfen. Marcel rechnet mit den Fingern, zuckt mit den Schultern und schreibt die richtige Lösung in sein Heft. „Lieber wäre ich jetzt mit meinen Klassenkameraden in der Schulklasse“, sagt er.

 

Das Jugendhilfezentrum Raphaelshaus nimmt Kinder und Jugendliche aus belasteten Familiensystemen auf, die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind. Nicht selten entsteht dabei zu Hause eine Situation der Kindeswohlgefährdung und das Jugendamt sorgt dafür, dass die Kinder und Jugendlichen in eine sichere Obhut kommen. Damit zählt das Raphaelshaus zu den sogenannten „systemrelevanten Einrichtungen“, die auch während einer Pandemie die Arbeit unbedingt aufrechterhalten müssen. Die Fachkräfte gelten als „Personal kritischer Infrastruktur“. Sieben bis zehn Kinder und Jugendliche leben in Wohngruppen und werden dort im Alltag von den pädagogischen Fachkräften betreut. Nun, da die Schulen geschlossen worden sind, werden die Wohngruppen auch noch am Vormittag mit Fachkräften besetzt, die sich um ihre Schützlinge kümmern. Am vergangenen Wochenende konnten viele der Kinder und Jugendlichen nicht, wie sonst üblich, zu ihren Eltern fahren. Um die Anzahl der Sozialkontakte zu verringern, wurden die Heimfahrten ausgesetzt und bei den Eltern und Erziehungsberechtigten um Unterstützung für diese harte Maßnahme im Sinne der Risikominimierung geworben.

 

12:00 Uhr Mittagessenzeit, das Glockenspiel des Raphaelshauses spielt „Freude schöner Götterfunken“ und einem Mitarbeiter der Haustechnik läuft das Wasser im Mund zusammen, zeigt doch das Geläute, dass es gleich Zeit für das Mittagessen ist. Er beendet noch seine Arbeit an dem defekten Wasserhahn in der Wohngruppe und macht sich auf den Weg zur Essensausgabe. Wo normalerweise viele Mitarbeitende des Raphaelshauses in der Kantine zusammenkommen und das gemeinsame Essen zum fröhlichen Austausch über Neuigkeiten nutzen, muss er sich nun mit Abstand in eine Schlange einreihen und hat Glück, dass diese nicht sehr lang ist. Die Küchenhelferin verteilt das Essen an die Mitarbeitenden. Es wird auf Abstand geachtet, sie trägt Handschuhe und reicht das Tablett über den Tresen. Im Mitarbeiterraum sitzen Kolleg*innen an Einzeltischen, man unterhält sich auf Distanz. Einige Mitarbeitende nehmen die Tabletts mit in ihre Büros, um dort alleine zu speisen.

 

Die ganze Einrichtung muss in dieser Zeit mit veränderten Strukturen im Alltag umzugehen lernen. Die Wohngruppen mussten geplante Ausflüge und Ferienfreizeiten für die Osterferien absagen. Die Kinder und Jugendlichen brauchen dringend Bewegung im Alltag, dürfen sich aber auf dem Gelände des Raphaelshauses und auch außerhalb nur noch innerhalb ihrer Gruppengemeinschaft bewegen. Die Fachkräfte sprechen sich ab, welche Gruppe wann die unterschiedlichen Freizeitmöglichkeiten auf dem Gelände nutzt. Zum Glück spielt das Wetter gerade mit, sodass die Kinder zumindest noch begleitet nach draußen können. Die Wohngruppen sind Lebensgemeinschaften, die räumlich wie Familien zusammenleben. Daher dürfen sie auch, dem Erlass der Bundesregierung folgend, gemeinsam außerhalb des Geländes z. B. im Wald spazieren gehen oder Fahrrad fahren. Dies stößt jedoch bei vielen Bürger*innen auf Unverständnis und Fachkräfte wie auch die Kinder und Jugendlichen werden z. B. beim Frühsport angeblafft, weshalb sie sich nicht an die allgemeinen Regeln halten würden. Es ist für die Fachkräfte schwierig, in diesen Situationen die komplexen Bedingungen des Zusammenlebens der Einrichtung zu erörtern und für Verständnis zu werben. Die Mitarbeitenden werden für dieses Thema sensibilisiert und sollen daher nur noch in Ausnahmefällen als Gesamtgruppe das Gelände verlassen.

 

14:00 Uhr, im Tagungsraum der Einrichtung treffen sich die Leitungskräfte zur Lagebesprechung. Hierfür wurde ein größerer Raum als üblich gewählt, um Abstände zwischen den einzelnen Leitungskräften zu ermöglichen. Um den Einrichtungsleiter Marco Gillrath versammeln sich die Bereichsleitungen der Wohngruppen, die Schulleitung und der Verwaltungsleiter. „Gemeinsam besprechen wir, welche Maßnahmen des Landes und der Kommune in der Einrichtung umzusetzen sind. Die Gesundheit und die Sicherheit der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen sowie der Mitarbeitenden stehen in diesen Zeiten ganz oben auf der Tagesordnung. Wir regeln, wie der Kontakt zu den belegenden Jugendämtern und den Erziehungsberechtigten aufrecht gehalten wird. Gleichzeitig entwerfen wir Pläne für den Umgang mit möglichen Infizierten, um sicherzustellen, dass erkrankte Kinder weiter gut versorgt werden können. Mit der Mitarbeitervertretung müssen Fragen des Arbeitsrechtes geklärt werden und die Leitung muss über die Möglichkeit sprechen, die Leitungstreffen im Bedarfsfall auch als Videokonferenz abhalten zu können. Dies alles sind Vorbereitungen für einen bislang zum Glück noch nicht eingetretenen Ernstfall“ erläutert Marco Gillrath.

 

Die Landesregierung und die Jugendämter erwarten vom Raphaelshaus, dass die Betreuung der stationär untergebrachten Kinder auf jeden Fall aufrecht gehalten wird. Dem möchte das Raphaelshaus auch gerne nachkommen, deshalb ziehen alle an einem Strang. Die Kinder und Jugendlichen liegen der Einrichtung am Herzen, keiner versteht sich hier als bloßer Dienstleister. In diesen Zeiten wird es allerdings schwieriger, die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung zu garantieren. Die Fachkräfte der Jugendämter kommen jetzt nicht mehr zu Aufnahmegesprächen mit den betroffenen Familien ins Raphaelshaus. Das bedeutet, dass freie Plätze in Wohngruppen im Moment nicht nachbelegt werden können. Das Raphaelshaus muss jedoch, wie andere Jugendhilfezentren auch, eine vorgegebene Belegungsquote erreichen, um Personalkosten und Unterhalt finanzieren zu können.

 

16:00 Uhr, auf der rechten Hälfte des Kunstrasenplatzes des Raphaelshauses spielt Danny mit seinen Gruppenkameraden Tim, Abdul, Sam und ihrem Betreuer Sven Fußball. Links spielen die Kinder einer anderen Wohngruppe. Eigentlich würden zu dieser Zeit die gruppenübergreifenden Angebote der sport- und erlebnispädagogischen Abteilung stattfinden. Aus diesen Angeboten hat Danny sich in diesem Halbjahr für das Klettern und für das Rennradangebot angemeldet. Es würden sich Teilnehmer*innen aus allen Wohngruppen gemischt zusammenfinden, um gemeinsam Sport zu treiben. Das geht jetzt nicht mehr. „Schade“, sagt Danny, „wir waren so gut im Fahrradtraining, haben uns auf eine große Tour in den Ferien vorbereitet. Jetzt kann ich nur noch mit meinen Gruppenkameraden Sport machen. Mir fehlen die Kontakte zu meinen anderen Freunden“.

 

Die Mitarbeitenden des Raphaelshauses geben sich alle Mühe, um gemeinsam mit ihren Schützlingen die schwierige Zeit zu überstehen. Engagiert versuchen sie, den Kindern und Jugendlichen einen strukturierten Alltag zu bieten, bei Trauer über fehlende Kontakte zu Eltern zu trösten und mit den ohnehin oft herausfordernden Verhaltensweisen der Mädchen und Jungen auch in dieser schwierigen Zeit fachlich und professionell umzugehen.

 

Dem Raphaelshaus sind die Kontakte zur Nachbarschaft wichtig, deshalb stehen die Spielplätze auf dem Gelände normalerweise auch Familien mit Kindern offen. Häufig kommen Tagesmütter mit ihren Kleingruppen vorbei, um die Tiere zu beobachten. Jetzt mussten die Spielplätze gesperrt werden und es kommen nur noch vereinzelte Besucher auf das Gelände.

Vor dem Eingang zur Kapelle des Raphaelshauses steht ein kleines Körbchen, in welches die Kinder und Jugendlichen, aber auch die Mitarbeitenden Zettel hineinlegen können, um ihre Sorgen und Gedanken, ihre Wünsche und Ängste mit Gott zu teilen. Der Seelsorger des Raphaelshauses Joachim Windolph zündet für jede Nachricht eine Kerze in der Kapelle an. Auf der Homepage der Einrichtung wird täglich ein Bild dieser Lichter veröffentlicht.

 

 

„Wir hoffen, dass alle Kinder und Jugendlichen sowie unsere Mitarbeitenden gesund bleiben und wir irgendwann wieder einen normalen Alltag anbieten können. Ich möchte mich am Schluss bei allen Kolleg*innen von Herzen bedanken, die ihre Kraft und ihre Motivation für unsere Mädchen und Jungen einsetzen und uns dabei mit viel Verantwortungsgefühl helfen, die Einrichtung in ruhigem Fahrwasser zu halten“, äußert sich Marco Gillrath am Ende des Tages.

Ostergruß

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freund*innen des Raphaelshauses,

 

auch in Krisenzeiten möchte ich Ihnen gerne einen Ostergruß zukommen lassen. In diesem Jahr mit keiner Geschichte, aber mit einer ausführlichen Beschreibung unserer Situation in Corona-Zeiten im Anhang meines Briefes.

 

Ich habe mir viele krisenhafte Situationen „ausgemalt“, in die ich als Einrichtungsleiter mit dem Raphaelshaus geraten könnte. Aber die aktuelle Situation übertrifft bei Weitem meine Vorstellungskraft – aber so geht es Ihnen sicherlich auch. Nun geht es darum, 250 Kinder und Jugendliche und auch fast 250 Mitarbeitende möglichst gesund durch diese Krise zu führen und das Raphaelshaus vor wirtschaftlichem Schaden zu bewahren.

 

Als Einrichtung der Jugendhilfe sind wir im hohen Maße systemrelevant und zählen zum „Personal kritischer Infrastruktur“. Natürlich betreuen wir unsere Kinder und Jugendlichen weiter und sind für sie da. Unsere Fachkräfte leisten hier derzeit unglaublich viel! Sie sind rund um die Uhr an der Seite der Kinder und Jugendlichen und haben, ebenso wie beispielsweise Krankenpflegekräfte und die Mitarbeitenden in der Alten- und Behindertenhilfe und im Lebensmitteleinzelhandel, deutlich mehr Arbeit als sonst zu bewältigen. 

 

Aufgrund der Schulschließung mussten die Dienstpläne umgestellt werden, da nun die Mädchen und Jungen auch vormittags in ihren Wohngruppen sind. Erfreulicherweise werden die pädagogischen Fachkräfte dabei von den Lehrer*innen unserer Raphaelschule und den Tagesgruppenkolleg*innen unterstützt.

 

Die ganze Bevölkerung ist in dieser Krise von einschränkenden Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung betroffen, Sie und Ihre Familien genauso wie wir. Allerdings ist bei uns schon ohne Corona-Virus oft „Dampf im Kessel“, weil unsere Kinder und Jugendlichen aufgrund ihrer vorbelasteten Biografie grundsätzlich herausfordernde Verhaltensweisen zeigen. Sie können sich vermutlich vorstellen, dass bei 7 bis 10 Kindern pro Wohngruppe die Anforderungen im Alltag steigen. Die Kolleg*innen müssen die Kinder und Jugendlichen beschäftigen und ihnen erklären, warum sie plötzlich alles nicht mehr dürfen, was gestern noch wichtig war und Freude gemacht hat. Die Freunde und Spielgefährten sind nicht mehr verfügbar. Die Ferienaktivitäten fallen aus, Besuche bei Freunden und Verwandten auch. 

 

Wir versuchen alles, um die Kontakte auch im Raphaelshaus zu reduzieren, aber es kann in unseren Wohngruppen nicht so gelingen, wie bei mir zu Hause mit nur einem Kind. Sollte sich ein Mädchen oder Junge infizieren, muss es von uns weiterhin betreut werden. Für die gesamte Gruppe, einschließlich der Fachkräfte, würde sofortige Quarantäne angeordnet. 

 

Neben all diesen einschränkenden und vorsorgenden Maßnahmen darf auch die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung nicht aus dem sorgenvollen Blick geraten. Freie Plätze können derzeit nicht belegt werden, da die Fachkräfte aus den Jugendämtern ebenfalls Kontakte vermeiden und zum Teil zu Hause arbeiten. Somit sind finanzielle Einbußen zu befürchten.

 

Mit dem Osterbrief erhalten unsere Spender*innen oft auch einen Stand der Realisierung unserer Weihnachtsspendenaktion. Ich will Sie transparent informieren, dass die Planungen für die Sanierung unseres Hochseilgartens abgeschlossen sind. Wir haben die ausführende Firma allerdings aufgrund der aktuellen Situation noch nicht beauftragt. Von daher wird sich die Realisierung leider verschieben, ebenso wie die Erneuerung des Spielplatzes rund um den Bunker.

 

Ich hoffe von Herzen, dass Sie und wir diese beängstigende Krise gut bewältigen und vielleicht sogar gestärkt aus ihr hervorgehen. Lassen Sie sich nicht entmutigen und bleiben Sie vor allem gesund.

 

Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich auch im Namen der Kinder und Jugendlichen ein frohes und friedliches Osterfest. Dankeschön für Ihre Freundschaft und Verbundenheit mit unserer Arbeit.

 

 

Marco Gillrath

Direktor

5.000 Euro für Bunkerprojekt

Über eine Spende in Höhe von 5.000 Euro von der Sparkassenstiftung freute sich der Vorstand des Freundeskreises am 17.Juli. In Anwesenheit von Bürgermeister Erik Lierenfeld überreichten Hans-Jürgen Peters, Leiter der Sparkassen-Filiale Dormagen, und Sebastian Prell Umschläge im Wert von fast 30.000 Euro an gemeinnützige Institutionen aus Dormagen.

 

„Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Stiftung für die Zuwendung, mit der wir das Bunkerprojekt im Raphaelshaus fördern werden“, sagte Freundeskreis-Geschäftsführer Herbert Krosch. In einem ehemaligen Bunker auf dem Gelände des Jugendhilfezentrums entsteht zurzeit eine ungewöhnliche Gedenkstätte.

 

 „Wir wollen mit diesem Projekt an die Gräueltaten des Nationalsozialismus erinnern und damit auch präventive Arbeit für die Zukunft leisten“, erläutert Marco Gillrath, der Leiter der Einrichtung.

 

Freundeskreis trauert um Rudi Kauth

Im Alter von 81 Jahren ist Rudolf „Rudi“ Kauth, seit Bestehen Mitglied des Freundeskreises, überraschend verstorben. „Mit Rudi Kauth verliert der Freundeskreis ein überaus engagiertes Mitglied, wir werden ihn sehr vermissen. Unsere Gedanken sind jetzt bei seiner Ehefrau Annelie Kauth, die dem Vorstand des Freundeskreises angehört, “, sagt 1. Vorsitzender Ekkehard Seegers. 

„Das Raphaelshaus trauert um einen überzeugten Förderer, der die Arbeit unseres Teams stets sehr interessiert und wohlwollend begleitet hat“, ergänzt Raphaelshaus-Leiter Marco Gillrath.

Kochevent

Einfach köstlich!

 

Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Es war einfach köstlich. Und das in zweifacher Hinsicht: Das selbst zubereitete Essen war köstlich und bei der Zubereitung amüsierte sich die Gruppe des Freundeskreises einfach köstlich. Spiegel- oder Rühreier zubereiten, mag dem einen oder anderen Herrn ja noch gelingen – aber Fisch? Vorstandsmitglied Annelie Kauth machte die löbliche Ausnahme. Dafür nahmen RH-Koch Matthias Grob und seine Gattin Carina anfangs das Kommando, um den Kabeljau „en papilotte“ mit Linguine zuzubereiten. Da wurden die Fische ausgenommen, Zwiebeln und Knoblauch geschält und fein geschnitten, die Cherrytomaten halbiert und vor allen Dingen der Fisch entgrätet und in Streifen portioniert, eine Tätigkeit, die buchstäblich viel Fingerspitzengefühl erfordert.

Die Nudeln zu kochen war dagegen ein Kinderspiel. Zwischendurch erfuhren die angehenden Hobbyköche von Matthias und Carina Grob allerlei Wissenswertes über das Kochen im Allgemeinen und die Arbeit in der Küche des RH im Speziellen. Dann endlich kam der zweite Akt des Abends. An der geschmackvoll gedeckten Tafel in der Lehrküche der RH-Schule konnte das Menü genossen werden. Und dabei gab es manch ungläubigen Blick, dass die Mitglieder des Freundeskreises so etwas Großartiges zubereitet hatten. Es begann mit einem Heringsstipp mit geröstetem Schwarzbrot. Übrigens: Schwarzbrot zu rösten ist allemal leichter gesagt als getan. Es folgte der Fisch. Krönender Abschluss waren die „Schokoküchlein mit marinierten Erdbeeren“, auf die ein Team besondere Sorgfalt gelegt hatte.  Am Ende stand die feste Absicht, dieses Event bald zu wiederholen“. Für den Koch war dieser Abend übrigens eine Vorpremiere für seine Kochschule „Coquus – Schule für angewandte Kochkünste“.

Vorstandswahlen bei der Mitgliederversammlung des Freundeskreises

Service- und Kompetenz-Center für das Raphaelshaus

 

„Unseren Weg, den Freundeskreis mit unserem Knowhow und unseren Netzwerken als Kompetenz- und Service-Center für die Leitung des Raphaelshauses weiter zu entwickeln und zu festigen, werden wir auch in Zukunft konsequent fortsetzen“, beschreibt Ekkehard Seegers, alter und neuer erster Vorsitzender des Freundeskreises Raphaelshaus anlässlich der Mitgliederversammlung  die Arbeit des gemeinnützigen Vereins.


Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen hatte sich nur eine Änderung ergeben: Annelie Kauth aus Straberg wurde als neue Beisitzerin für den aus familiären Gründen ausscheidenden Harald Schlimgen gewählt, bestätigt wurden neben Seegers Chris Stoffels als zweiter Vorsitzender, Herbert Krosch als Geschäftsführer und Kassierer, Petra Seegers als Schriftführerin und Bürgermeister Erik Lierenfeld als Beisitzer. Seegers bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern für das Engagement in den zurückliegenden Jahren und freute sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Führungsmannschaft.


Zuvor war er auf Projekte eingegangen, die der Verein im vergangenen Jahr für das Raphaelshaus realisiert hatte. Die Spanne reichte von einem speziellen Kommunikationstraining für das Kollegium der Raphaelschule mit einem externen Coach über eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zur Krisenkommunikation bis hin zur Unterstützung eines Projektes zur Sicherung des Bedarfs an Fach- und Führungskräften in Zeiten des demographischen Wandels.
Insgesamt hat der Freundeskreis gegenwärtig 27 Mitglieder. Über prominenten „Zuwachs“ freute sich auch Geschäftsführer Herbert Krosch: „Im vergangenen Jahr konnten wir unseren Bundestagsabgeordneten Hermann Gröhe (CDU), die Landtagsabgeordnete Heike Troles (CDU) sowie den Dormagener FDP-Fraktionsvorsitzenden Karlheinz Meyer für den Freundeskreis gewinnen.“

 

„Insgesamt sind wir mit der Entwicklung des Freundeskreises sehr zufrieden und freuen uns, dass wir auch weiterhin die gesellschaftliche Zukunftsarbeit des Raphaelshauses unterstützen können“, schloss Seegers die Veranstaltung.

Mitgliederversammlung 2019

Alle Mitglieder des Freundeskreis Raphaelshaus sind herzlich zur Mitgliederversammlung am

 

Dienstag, 12. März 2019, um 19:00 Uhr im Clubraum des Raphaelshauses

 

eingeladen. 

Die Tagesordnung können Sie dem angehängten PDF Dokument entnehmen. Der Vorstand freut sich über ein zahlreiches Erscheinen.

Download
Einladung mit Tagesordnung zur Mitliederversammlung 2019
19-03-12 Einladung zur Mitgliederversamm
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Schöne Auszeichnung

Beste Jobs mit Zukunft

In einem harten Fakten-Check hat der Fokus Unternehmen und Betriebe mit einer Mitarbeiterzahl von 400 bis 10.000 unter der Überschrift „Beste Jobs mit Zukunft“ untersucht.

 

Es wurden drei Bausteine über einen rückwirkenden Zeitraum von fünf Jahren (2012-2016) analysiert.

  1. Mitarbeiterentwicklung
  2. Umsatzentwicklung
  3. Gewinnentwicklung

Die Kennzahlen spiegeln dabei zusammengenommen die wirtschaftliche Prosperität und damit die Sicherheit des Arbeitsplatzes wider. Um eine Auszeichnung zu erhalten, mussten diese drei Bedingungen kumulativ erfüllt sein.

 

Insgesamt erhielten 749 Unternehmen aus 105 unterschiedlichen Branchen die Auszeichnung „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft

 

Die Auszeichnung erhielt auch die KEV Betriebsführungs-GmbH, als Trägergesellschaft des Raphaelshauses.

 

Als Teil dieser Trägergesellschaft hat das Raphaelshaus zum Erreichen dieser Auszeichnung beigetragen.

 

Ein schöner Erfolg, wir gratulieren!

Politische Verstärkung für Freundeskreis

Der Freundeskreis des Raphaelshauses in Dormagen hat starken politischen Rückenwind erhalten. Bundestagsabgeordneter und früherer Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Landtagsabgeordnete Heike Troles, beide CDU, unterzeichneten jetzt bei einem Besuch in dem Jugendhilfezentrum nördlich der Innenstadt die Mitgliedsurkunden für den Verein. Beide zählten schon der Vergangenheit zu den regelmäßigen Besuchern des weit über Dormagen hinaus bekannten Zentrums für Kinder und Jugendliche, die Hilfe in der Entwicklung und Erziehung benötigen.

Mitgliederversammlung

Die nächste Mitgliederversammlung findet am 27.02.2018 um 19:00 Uhr im Raphaelshaus im Clubraum statt.

Besuch MdL Frau Troles

Politisch wurde es am 30. November 2017, als Vorstandsmitglieder des Freundeskreises in Begleitung von Marco Gillrath (2.v.L) die Landtagsabgeordnete Heike Troles (1. v.L) besuchten und über die Aktivitäten des Vereins sowie der Einrichtung informierten.  Heike Troles MdL zeigte sich sehr interessiert am Engagement des Freundeskreises und sagte politische Unterstützung zu.

Adventliches Beisamensein

Ohne Tagesordnung trafen sich am 29. November 2017 fast 20 Mitglieder des Freundeskreises im Clubraum des Raphaelshauses zu einem adventlichen Beisammensein. Marco Gillrath, der neue Chef des Hauses, stellte sich selbst und seine Pläne für das Jahr 2018 vor. Als Gast mit dabei war auch Rüdiger Kuxdorf, Vorstandsmitglied der Stiftung „Freunde des Raphaelshauses“. 

Verabschiedung Hans Scholten

• Der Vorstand zu Gast beim Festakt anlässlich des Stabwechsels im Raphaelshaus: Hans Scholten (Bild unten, 3. v. links) trat nach 30jähriger Tätigkeit als Leiter der Einrichtung in den Ruhestand und übergab die Verantwortung für die Geschicke des Hauses an Marco Gillrath (Bild rechts), der bereits mehrere Jahre als Bereichsleiter im Raphaelshaus tätig war.

Vernissage Otmar Alt Ausstellung

·       Vernissage der Otmar Alt-Ausstellung: „Martin Luther der Verkünder“ zum Leben des Reformators, die der Freundeskreis finanziell unterstützt hat. Der Künstler ist der Einrichtung seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden, eine Gruppe des Hauses trägt auch seinen Namen.